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AIDA

Oper von Giuseppe Verdi

Eine Co-Produktion mit dem Theater Vorpommern unter der Leitung von Prof. Anton Nekovar.
Großes Ensemble - über 140 Mitwirkende.

Ägypten, das Land der Pharaonen, zieht in den Krieg gegen Äthiopien. Der Feldherr Radamès wird zum Führer über das ägyptische Heer bestimmt. Er ist in die äthiopische Königstochter Aida verliebt, die am Hofe als Sklavin der Pharaonentochter Amneris dient. Auch Aida hegt leidenschaftliche Gefühle für den Heerführer und steht somit im Zwiespalt zwischen der Liebe zu ihrem Vaterland und zu Radamès.

Nach dem Sieg der Ägypter entdeckt Aida unter den äthiopischen Gefangenen ihren Vater König Amonasro. Dieser versucht seine Tochter dazu zu bewegen, Radamès den geheimen ägyptischen Kriegsplan zu entlocken. Aida gelingt dies, doch werden sie und Radamès von Amneris und dem Oberpriester Ramfis gestellt.

Während Aida entkommen kann, wird Radamès gefangengenommen und des Hochverrats angeklagt. Amneris, die ihn liebt, verspricht ihm Rettung, wenn er Aida entsage. Doch Radamès ist zum Tode bereit. Er wird des Hochverrats für schuldig befunden und lebendig begraben. Aida hat sich jedoch vorher unbemerkt in die Gruft geschlichen, um zusammen mit ihrem Geliebten gemeinsam zu sterben.

AIDA ist die letzte Oper der mittleren Schaffensphase Verdis und zugleich ihr Höhepunkt. Sie bedeutet einen weiteren Schritt in Richtung Musikdrama, also auf dem Wege, den Verdi mit vorangegangenen Werken wie „Don Carlos“ bereits betreten hatte. Dies bedeutet eine engere Verschmelzung von Drama und Musik, von ariosem Gesang mit psychologischer Motivierung. 

Diese Produktion feierte u.a. bei den Ostseefestspielen 2006 einen mehrwöchigen Erfolg!

Musikalische Leitung: GMD Prof. Mathias Husmann / Koji Kawamoto
Inszenierung: Anton Nekovar
Bühne: Sabine Lindner
Kostüme: Jozef Hašcák / Christine Becke
Choreographie: Ralf Dörnen
Chöre: Thomas Riefle / Günther Wolf

Handlungsnah und mit viel Sorgfalt erzählte Anton Nekovar die Geschichte der liebenden und leidenden äthiopischen Sklavin. Immer wieder unterstrichen kleine, aber feine Akzente seine Regiearbeit.
— Opernglas